Zebrano

Zebrano

Zebrano kommt aus dem tropischen Westafrika, genauer Kamerun, Gabun und dem Kongo. Es wird in der Regel zu Furnier verarbeitet, überwiegend als Messerfurnier, aber auch als Schälfurnier. Das Messerholz wird fast ausschließlich als „echt Quartier“ aufgearbeitet.
Nutzen findet Zebrano für luxuriöse Innenausstattung, im Möbelbau und ist besonders beliebt für Armaturenbretter im Fahrzeugbau.
Das Holz ist optisch äußerst dekorativ und auffällig. Es ist hellgrau bis gelb, mit scharf abgesetzten, unregelmäßigen dunklen Streifen, die Zebrano das typische Muster verleihen. Das Holz ist Witterungs-, Pilz- und Insektenfest. Es ist mittelschwer, mittelhart, elastisch und schlagfest mit mittlerer Druck- und Biegefestigkeit. Frisches Holz hat einen auffälligen, etwas unangenehmen Geruch. Die Dichte liegt bei etwa 0,75 g/cm3.
Zebrano lässt sich mit allen Werkzeugen gut und leicht bearbeiten. Die Trocknung muss sorgfältig und gleichmäßig gesteuert werden, da das Holz bei Missachtung der Sorgfalt zum Reißen und Werfen neigt.
 
 

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Quellen:
Fritz Kohl, 2012, „Furniere“, Seite 159 
Begemann, Helmut F., 1962, Lexikon der Nutzhölzer, Seite 879
Bilder:  "Templin Furnier e.K."