Teak
Teakholz kommt aus den Monsunwäldern Süd- und Südostasiens. Es stammt vom Laubtragenden Teakbaum. Es ist ein sehr bekanntes Holz, welches vor allem in den 1960er bis 1980er Jahren sehr in Mode war und dementsprechend viele Bestände unkontrolliert geschlagen wurden, weshalb der Bestand an qualitativen Stämmen heute wesentlich beschränkter ist. Es gibt Bestände in Plantagen, die aber eine eher durchschnittliche Qualität besitzen.
Die Eigenschaften von Teak machen es schon seit langem zu einem Gebrauchsholz. Es ist beständig gegen Pilz- und Insektenbefall und witterungsfest. In der Festigkeit übertrifft es alle europäischen Holzarten. Auch Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen gegenüber ist Teakholz ein gutes Material, wobei es mit einer Dichte von im Mittel 0,65 g/cm3 nicht übermäßig schwer ist. Es enthält ätherische Öle, die das Holz einen intensiven Geruch verleihen, Kalk und Kieselerden. Beim Anfassen spürt man den hohen Ölanteil schon mit den Fingern sehr deutlich.
Optisch hat Teak einen angenehmen Braunton, durchzogen von dunklen, fast schwarzen Adern. An der Luft dunkelt es schnell nach. Das Furnier wird im Innenausbau, im Schiffsbau und bis in die 80er im Serienmöbelbau eingesetzt, was desweilen aus der Mode gekommen ist.
Die Bearbeitung von Teakholz bereitet grundsätzlich wenig Schwierigkeiten, wobei die mineralischen Bestandteile Werkzeuge schnell abstumpfen lassen. Die Trocknung vollzieht sich ohne Werfen und Reißen, wenn diese schonend und langsam durchgeführt wird.
Achtung! Das Holz kann Atemwege und Schleimhäute stark reizen!
Begemann, Helmut F., 1962, Lexikon der Nutzhölzer, Seite 782-783
https://de.wikipedia.org/wiki/Teakbaum Letzter Zugriff 12.05.2025
Bilder: "Templin Furnier e.K."