Tamo
Als Tamo wird das Holz der Mandschurischen Esche bezeichnet, einen Laubbaum aus Ostasien. Dort vor allem in Japan, Korea und wie der Name verrät, der Mandschurei. Die für den Export bedeutenden Bestände sind jedoch auf Honshu und Hokkaido, Japan.
Das Holz ist geradfaserig und von gleichmäßiger Textur. Es ist im Allgemeinen etwas dunkler als die europäische Esche. Auch ist es fest, zäh und elastisch, ähnliche Eigenschaften wie die heimische Esche, ist allerdings mit einer Dichte von 0,57 g/cm3 etwas leichter. Es ist nicht sehr witterungs- und insektenfest.Das Furnier wird gerne für hochwertigen Innenausbau verwendet. Durch wolkige Riegelzeichnungen kann das Furnier einen äußerst dekorativen Charakter bekommen. Jedoch hat nicht jeder Stamm Riegel. In Japan wird es auch als Konstruktionsholz oder für Werkzeugstiele, Sportgeräte oder andere Gebrauchsgegenstände verwendet.
Die mechanische Bearbeitung geht mit allen Werkzeugen problemlos, wobei Kanten und Profile mit scharfen Werkzeugen gemacht werden sollen, um Einreißen zu verhindern. Auch die Trocknung vollzieht sich schnell, einfach und ohne große Neigung zum Werfen oder Reißen.
1 bis 2 (von insgesamt 2)
Quellen:
Fritz Kohl, 2012, „Furniere“, Seite 279Begemann, Helmut F., 1962, Lexikon der Nutzhölzer, Seite 771
Bilder: "Templin Furnier e.K."
https://de.wikipedia.org/wiki/Mandschurische_Esche Letzter Zugriff 12.05.2025